Die Maiglöckchen sie klingen!

Marianne 16 Mai, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Ferienland Aktiv 

MaiglöckchenAm Muttertag habe ich eine Wanderung gemacht und noch nie in meinem Leben erlebt, dass ich Maiglöckchen und Schneerosen auf einer Wanderung sehen konnte. Wir marschierten in Schwoich los und kurz vor der Locherer Kapelle sahen wir am Wegrand auch schon die Maiglöckchen blühen.

schneerosen

Als wir fast am Winterkopf waren trauten wir unseren Augen kaum, denn am Wegrand standen noch Schneerosen und Himmelschlüssel. So was ist mir noch nie untergekommen, dass wir am selben Tag Maiglöckchen und Schneerosen sahen. Das Sprichwort “Alles ist möglich” hat sich mal wieder bewahrheitet!

Wanderung auf die Ritzau Alm

14 Mai, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Ferienland Aktiv, Highlights 

Gäbe es für Wanderziele einen Stern wie für Berühmtheiten am „Walk of Fame“ in Hollywood, bekäme ihn der Gasthof Ritzau als erstes!

Der Alpengasthof Ritzau liegt auf einer Sonnenlichtung, 1161 m hoch im Zahmen Kaiser und ist eine überaus beliebte Einkehr. Zum erfrischenden Freundinnen-Frühstück, zum Familien-Sonntagsessen, zum abendlichen Vereinstreff, zum Hochzeitstag und überhaupt (Beistrich weg) zu jeder Jahreszeit. Diesmal dient uns die Ritzau als kleine Trost-Tour, denn der Marsch auf den Großvenediger fiel dem Schneeeinbruch zum Opfer.
Von Kufstein-Eichlwang (495 m, schöner Parkplatz, viele Schilder und zum Glück kein Geh-Verbot), stapfen wir die 257 Treppen der Sparchenstiege (Kaiseraufstieg) hinauf. Da kommt der Kreislauf schon am frühen Morgen kräftig in Schwung. Jetzt wird es flacher. Nach dem Veitenhof teilt sich der breite Wanderweg.

Geradeaus ginge es gemütlich ins Kaisertal, links aber recht flott und im direkten Anstieg hinauf zur Ritzau und der Vorderkaiserfeldenhütte. Diesem Weg (immer die linke Abzweigung nehmen), folgen wir stets bergwärts im Wald. 1 ½ Stunden und 600 Meter über unserem Ausgangspunkt erreichen wir die Almwiesen.

Da erscheint sie auch schon vor unseren Augen, die Alpendiva, die Ritzau! Das Anwesen duckt sich hinter der mächtigen Fichte in die Wiesenmulde. „Weiß ist trendy“, lachen wir. Wieder mal präsentiert sich der Kaiser richtig stylish! Der wohl letzte Neuschnee des alten Winters setzt die Felsen erst so richtig in Szene, doch für den romantischen Anblick haben wir überhaupt keine Zeit. Schnell hinein, schnell einen Kaffee! Dass man in der Ritzau länger sitzen bleibt, als der Weg dorthin in Anspruch nimmt, und dass man weit mehr Kalorien verschlingt als man verbrauchte, ist schnell erklärt. Dort ist’s urgemütlich, man trifft Freunde, die Biskuit-Roulade und das Joghurt mit Früchten sind traumhaft.

Fünf Alpensterne, wir pfeifen auf Hollywood und auch auf den Großvenediger wenn wir im Kaisertal wandern.

Von der Zugin zum Taktstock – Matthias G. Kendlinger

Matthias G. Kendlinger war, ist und bleibt Vollblutmusiker!

 Ungewohnt leger treffen wir den sonst in Frack und mit Fliege gekleideten Matthias G. Kendlinger ganz privat bei sich zuhause. Zusammen mit Vater Matthias Kendlinger sen. gewährt er uns einen Einblick in die Anfänge seiner Musikerkarriere – damals noch mit Zugin – und von seinen Erfolgen mit dem Taktstock auf den großen Bühnen der Welt.

 „Den Gedanken, der Bub sollte besser was G’scheites lernen, hatte ich nie“, versichert uns der stolze Vater. Bereits als kleiner Bub spielte er die Zugin und bewies, dass jede Menge Talent in ihm steckt. Der Senior unterstütze seinen Spross in seinen Vorhaben und griff ihm auch finanziell gerne unter die Arme. Als Matthias von einer neuen Zugin träumte, verkaufte der Vater kurzerhand eine Kuh, um die Hälfte des Instrumentes beizusteuern. „Da wollte er gar nicht mehr aufhören zu spielen.“, berichtet der Vater.

Damals gab Kendlinger noch volkstümliche Tanzmusik zum Besten, bevor der große musikalische Umbruch stattfand. Einige Zeit kehrte er der Musik sogar den Rücken, bis er dann in der Klassik seine neue musikalische Heimat fand.

In einer Zeit, in der Stillstand Rückschritt bedeutet, erfinden sich Künstler in der Musikbranche weltweit täglich neu und dass Musiker sich in einem anderen Genre ausprobieren, ist Gang und Gäbe. Warum also nicht in der Klassik?

Manche „musikalischen Karussellbremser“ mögen meinen: „Aber der hat doch gar nicht studiert!“ – Kendlinger gibt auf solche Sprüche nichts, denn der Erfolg spricht für sich: er dirigierte im Leipziger Gewandhaus, im Wiener Musikverein und im Théâtre Mogador Paris. Weiterhin gründete er die Agentur „DaCapo“, die K&K Philharmoniker, den K&K Opernchor und das Österreichische K&K Ballett.

Seit 2009 ist Kendlinger zudem Gesamtleiter der „Tiroler Beethoven-Tage“ und wir freuen uns, ihn auch heuer (12. bis 19. Mai 2012) wieder für diesen Kulturevent gewonnen zu haben.

Ergo: „Vollblutmusiker“ kann man nicht studieren, es wird einem in die Wiege gelegt.

 

 

Tiroler Beethoven-Tage 2012 –

Das Comeback des Ludwig van B.

 Bereits im vierten Jahr in Folge locken kraftvolle Klänge und rhythmische Melodien zu den Tiroler Beethoven-Tagen. Auch 2012 steht die Eröffnung des Kultursommers im Tiroler Unterland ganz im Zeichen des Wiener Meisters. Vom 12. bis 19. Mai verzaubern die Tiroler Beethoven-Tage die Besucher.

Unter dem Motto „Betont anders.“ versprechen die Tiroler Beethoven-Tage zu acht Veranstaltungen an sechs Spielstätten einen musikalischen Ohrenschmaus von Anfang bis Ende.

 Gönnen Sie sich ein wahres Klangerlebnis! Karten erhältlich im Kufsteiner Infobüro des Ferienlandes Kufstein und unter T 05372/62207! Weitere Informationen unter: www.kufstein.com – info@kufstein.com

Gratis Fruehlingsgemuese – Der Baerlauch

07 Mai, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Ferienland Aktiv, Highlights 

Bärlauch zur freien Entnahme. Bärlauch vertreibt Frühlingsmüdigkeit, kurbelt Verdauung und den Kreislauf an.

Es gibt Leute, die pflanzen Gemüse, pikieren, gießen, düngen, mulchen, zupfen und ziehen die herrlichsten Früchte. Wie bewundere ich all diese Menschen mit grünen Daumen und Sachkenntnis. Ich kann das nicht. Ich habe aber – einen Monat lang – Ersatz gefunden.

Ich geh ins Bärlauch-Land!
Dort, wo sich die Gemeinden Ebbs und Niederndorf Grüßgott sagen, befindet sich mein persönliches Gemüse-Paradies. Neben der Dörferstraße liegt ein schöner Park- und Ruheplatz, Hinweistafeln künden von Naherholung. Der Jennbach gurgelt hier in seinem tiefen Bachbett durch die Wiesen im flachen Inntal, in der Au nebenan sprießt Bärlauch. Tausendfach, millionenfach! Man wählt beim Parkplatz den Weg rechts durch den Auwald und sieht schon zu Beginn die sattgrünen Laubblätter auf dem kurzen Stiel. Aber Geduld, da kommt noch mehr! Nach fünf Minuten Gehzeit wendet sich der schmale Pfad rechts zum Waldrand. Der Lichteinfall vom Feld her scheint wie im Glashaus zu wirken: ein satter, dichter Teppich von Bärlauchblättern

überzieht den Boden, ein wahres Leckerparadies. Man kann sich hinknien und Knoblauchduft schnuppern, Botanik-Fotos schießen oder genussvoll Gemüse sammeln. Die helleren jungen Blätter sind besonders aromatisch – scharf und etwas süßlich. Drückt man frische Blätter zusammen, quietschen sie! Allzu viel der schmalen Blätter nehme ich niemals mit, doch sie zaubern immer einen Hauch von erlesener Küche in meine Mahlzeiten. mehr zu Genuss & Gastronomie im Ferienland

Maibaum Aufstellen

30 April, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Highlights, Veranstaltungen 

Ein Maibaum gereicht dem Dorf zur Ehr. Möglichst lang und stramm. Doch nicht immer überlebt das schön geschmückte Wahrzeichen seinen ersten Tag.

So wild sind die Bräuche im Tiroler Land und so seltsam! Da müht sich ein Verein – die Jungbauern, eine Beaschtl-Pass oder der Trachtenverein – damit ab, eine Fichte zu dekorieren und in der Ortsmitte aufzustellen, doch dreiste Rabauken vereiteln dieses Ansinnen. Sie schneiden das fertige Kunststück in Teile oder stehlen den Wipfel!

Landjugend Ebbs

Gertraud Eberharter, Ortsleiterin der Jungbauern Ebbs, kennt das „Projekt Maibaum“ genau. In diesem Jahr spendet die Gemeinde Ebbs aus ihrem Wald bei der „Schanz“ den Baum. 15 Jungbauern rücken traditionell am 30. April um fünf Uhr früh an und fällen den Baum mit besonderer Vorsicht. Die Fichte muss mindestens 50 Meter lang sein. Den gescheepsten (von der Rinde befreiten), Stamm transportiert die Truppe mit zwei Traktoren und einem Anhänger ins Dorfzentrum, ein spektakuläres Unterfangen. Die Jungbauern fixieren dort die Kränze und die Girlanden. Gegen Mittag beginnt das kleine Fest rund ums „Maibaum-Aufstellen“ mit Speis und Trank. Ein Kran hievt den tonnenschweren herausgeputzten Baum in die Verankerung. Die Waldarbeiter dürfen jetzt ruhen – nur nicht zu sehr! „Sobald der Baum im Dorf ist, darf ihn jeder stehlen“, weiß Gertraud. Damit meint sie auch andere Missetaten: das Zersägen des Stammes oder das Abschlagen des geschmückten Wipfels.

Maibaum bewachen

Bildnachweis: Landjugend Ebbs

Zwanzig bis dreißig Freunde werden wohl bis Mitternacht da sein zum „Maibaum-passen“. Jenseits der Geisterstunde heißt es dann wirklich aufpassen. Denn mit allerhand Tricks versuchen die Attentäter an den Baum zu kommen. Um fünf Uhr morgens am 1. Mai marschiert die Blasmusik auf. Dann endlich ist der Maibaum „übern Berg.“

 

Tierbabys im Ferienland Kufstein

09 April, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Ferienland Insider, Highlights, Hits for Kids 

 

Das zuckersüße Mini-Schwein wühlt schon fleißig wie die Großen!

Sie ist so schnucklig, man möchte sie küssen – die kleine Bergziege. Und erst die winzigen Baby-Hasen, kleiner als eine Kinderhand.

In der Natur und auch in den Natur-Gehegen, im Wildpark Wildbichl und im Raritätenzoo Ebbs, gibt es im Frühling viele, viele Tierkinder. Wildpark-Besitzer Richard Summerer kündigt sie auf einer Tafel am Eingang seines Wildparks Wildbichl an. „Nachwuchs:“ steht da, darunter „Hasen, Bergziegen“. Und tatsächlich: eine braun-schwarz gefleckte Bergziege springt munter mit ihren kurzen Beinen herum, immerhin ist sie schon drei Wochen alt. Wie viele Zwerghasen in den Nesternder Hasen-Ranch kuscheln, das könne er nicht genau sagen, meint Summerer. Dafür hat er die Ouessant-Schafe genau im Blick. Die Herde der kleinsten Schafrasse der Welt wird bald zwei Babys mehr haben, eines ist schon da – in diesem Fall ein zuckersüßes Winzig-Schaf.

 HAPPY BIRTHDAY – Täglich neue Babys

Drei Wildschafe des Tierparks Wildbichl sind trächtig, die Mufflons, einige Hirschkühe und auch die Lama-Dame. Hochträchtig ziehen sich auch die Wildschweine zurück. „Unser Heidschnucken-Schaf habe ich in die höher gelegene Weide gebracht, dort gibt es einen geschlossenen Stall“, erklärt Summerer. Ein wenig aufgeregt klingt er schon, „Hebamme spielen muss ich aber nicht, weil auch in der Natur die Tiere die Geburten alleine schaffen.“Um ein ruhiges Plätzchen und um besonders reichhaltiges Futter kümmert er sich jedenfalls.

Bei Mama ist es einfach am Kuschligsten!

 

 Nachwuchs im Raritätenzoo

„Wir haben gerade ein kleines Hängebauchschwein bekommen, ein Katta-Baby und drei Lämmer der Kamerun-Schafe“, freut sich Marion Mayr vom Raritätenzoo Ebbs. Kattas sind eine Lemuren-Art. Der kleine Katta mit seinem 8 cm langen Schwanz wird bald auf Mamas Rücken im Baum sitzen. Ganz geborgen und verborgen bleibt aber noch das Känguru-Baby, es steckt noch im Beutel. Wann wohl das kleine Hoppeltier in die Welt hinaus schaut? Ich werde in den kommenden Wochen öfters zum Zoo radeln, das will ich mir nicht entgehen lassen.

 Für uns Besucher bleibt der Blick auf zauberhafte Tierfamilien, auch wenn man die niedlichen Pelztiere nun mal nicht küssen darf.

Tierisch lustig: Ostereier-Suchen im Wildpark

02 April, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Ferienland Insider, Highlights, Hits for Kids 

Tiere zum Greifen nah!

Die Tiere im Wildpark Wildbichl beobachten neugierig das österliche Eiersuchen!

Mein Patenkinder-Ausflug im letzten Jahr zum Wildpark Wildbichl war lustig und eigentlich so nicht geplant. „Hey, ich hab einen Schokohasen!“ jubelte Stefanie damals. Ihre Schwester Maggie stürmte zum Luchsgehege und fand zwei bunte Eier hinter der Steinmauer. – Wir waren gerade recht zur großen Ostereier-Suche in den Tierpark am Niederndorferberg gekommen. Meine beiden jungen Damen hatte der Jagdinstinkt erfasst. Etliche Nester entdeckten sie,  haben dann aber doch kleineren Kindern den Vortritt gelassen.

 
Familie Summerer, die den Wildpark Wildbichl führt, begann vor mehr als 10 Jahren, kleine Ostergeschenke entlang der Besucherwege zu verstecken, einfach nur aus Spaß. An jedem Ostermontag setzt man diese Tradition nun fort. Kleine Säckchen mit Süßigkeiten, kleine Nester mit bunten Eiern, Schokohasen und andere österliche Geschenke verbergen sich also für Kinder irgendwo zwischen Blumen, Büschen und Bäumen.

Wie viele Nesterl Greta Summerer diesmal hergerichtet hat? „Das verrate ich nicht, dann wär’s ja keine Überraschung mehr!“ schmunzelt sie. Aber eines kann ich ihr entlocken: mehr als hundert Osternester werden es sein!

Am Ostermontag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr vormittags werden Stammgäste und vielleicht auch manche, die dies jetzt lesen, ihre kleinen Spürnasen los schicken! Luchs, Uhu, Ziegen (an dieser Stelle ein Gruß an die Ferienland-Goas ;-) ) Steinböcke und Rehe schauen zu und denken sich „wie verrückt sind die Menschen?“

 Meine beiden kleinen Damen, Stefanie und Maggie, lade ich dieses Jahr zu einem schicken Stadtbummel mit Rieseneis ein, in den Wildpark Wildbichl fahren wir dann nachmittags.

Ostermarktvorbereitungen in vollem Gange!

Poldi's Filzhasen für den Ostermarkt

Hasenjagd und Eiersuche

Jedes Jahr in den Osterferien begegnet uns Meister Lampe höchstpersönlich im Festungsstädtchen. Eine freundliche Hasenfrau bummelt da mit einem Korb voller Süßigkeiten durch den Ostermarkt. Den zu versäumen, würden die Kinder nie verzeihen! Während sie zwischen all den Standln dem Osterhasen folgen oder am die versteckten Eier suchen, habe ich endlich Zeit, mich in aller Ruhe nach Geschenken und neuen Dekoideen umzusehen.

 Bummeln, Schauen und Genießen

Poldi Lang zum Beispiel bringt jedes Jahr neue witzige Bastelideen mit zum Markt. „Da zeige ich euch, wie man einen Filz-Hasen macht“, hat sie mir gerade im ihrem Lädchen Bastelwurm verraten. Der Hit aber sind die drolligen Heutiere, die sie im Handumdrehen wickelt und beklebt. „Das Heu dafür habe ich schon im Herbst auf meiner Wiese in Zell geschnitten“, erzählt Poldi. Maschen, Kulleraugen, Filzhasen und kunstvoll bemalte Eier packt sie gerade in die Marktkisten.

 

Die Heutiere sind auch immer sehr beliebt!

Die Vorbereitungen auf den Ostermarkt sind auch wo anders voll im Gange. Hans Harlander, Außendienstmitarbeiter und Alleskönner vom Ferienland Kufstein, holt eben die Stellagen und Dächer für ca. 40 Stände aus dem Lager. Neue große Osterhasenfiguren hat er schon im Februar zugeschnitten. „So richtig rund geht’s dann zwei Tage vor dem Markt“, weiß er. Danach aber ist die Innenstadt von Kufstein schön österlich heraus geputzt. Ehrlich gesagt, ich freu mich selbst fast mehr auf den Ostermarkt als meine Kinder!

Donnerstag, 5. April und Freitag, 6. April 2012: von 12.00 bis 17.00 Uhr

Samstag, 7. April 2012: von 10.00 bis 15.00 Uhr

Eintritt frei.

Infos zum heurigen Ostermarkt findest du hier!

Wenn die Schneerosen blühen…

Andrea R 15 März, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Ferienland Aktiv, Highlights, ohne Kategorie 

Jetzt endlich spähen die ersten zarten Schneerosen heraus! Spät aber doch, denn der Winter 2012 hat unsere Berge wirklich dick eingepackt.

 Auf der Pirsch

Viel Humus und viel Kalk brauchen die Schneerosen und sie stehen am liebsten im Halbschatten. Wer sich als botanischer Laie wie ich einer bin,auf die Pirsch nach derzarten Frühlingsblume macht, der unternimmt ganz sicher schöne Spaziergänge in den Wäldern des Ferienlandes Kufstein. Er muss aber womöglich einige Zeit nach Schneerosen suchen. Ich hätte daher einige Hinweise parat!

 Heißer Tipp Waldkapelle

Meine Freundin Lisi ist zur Waldkapelle am Kufsteiner Stadtberg gewandert und hat kurz vor der Kapelle einen Steig rechts eingeschlagen. Tatsächlich: eine „Süße Kleine“ lugt aus den letzten Schneeresten hervor. An dieser Stelle kommen gewiss noch mehr!

 Schneerosenweg am Stadtberg

Wer vom Berggasthof Hinterdux geradeaus bergwärts entlang der Almwiese in Richtung Kufstein Stadtberg und später Aschenbrenner wandert, der kommt auf den Schneerosenweg. Hier strecken jeden Frühling viele dieser weiß-rosa Schönheiten (die übrigens den hässlichen Gattungsnamen Nieswurz tragen) ihre Blüten in die Sonne. Dieses Jahr müssen sie sich wohl gedulden, denn sogar im März liegt dort oben noch gut ein halber Meter Schnee.

 

Schneerosen und Krokusse blühen um die Wette!

Rosenparadies Kala-Alm

Rodeln verstaun, dafür Schneerosen schaun? Sobald die landauf-landab beliebte Rodelbahn zur Kala-Alm in der „Märzensonne“ dahin schmilzt und man neben dem Forstweg einige Schritte in den Waldboden setzten kann, entfaltet sich ein wahrer Schneerosen-Segen und zwar gleich nach dem Start beim Gasthof Schneeberg. Selbst Botanik-Neulinge kommen hier aus dem Staunen nicht heraus, wenn sie – hoffentlich vorsichtig – Schritt für Schritt durch das Blumenmeer bis zur Kala-Alm hinauf wandern.

Bitte Bilder posten

Wie gesagt, recht selten sind sie noch, die edlen Blütenkelche. Apropos selten: die Schneerose (Helleborus niger) zählt in Westösterreich zu den gefährdeten Pflanzen, sie DARF NICHT gepflückt werden! Ein Blick darauf reicht völlig. Darum, liebe Wanderfreunde, Naturspürnasen, Blumenexperten und Waldläufer: schickt uns Bilder eurer Schneerosen-Begegnungen!

SP

Hello again Kufstein unlimited! Schön, dass du wieder da bist!

Andrea R 13 März, 2012 von · kommentieren
Kategorie: Ferienland Insider, Highlights, Veranstaltungen 

 

 

Vom 15. bis 17. Juni 2012 wird Kufstein für alle Rockröhren, Tanzbären und Gute Laune-Junkies abermals zum Musikmekka.

Auf insgesamt 4 Bühnen gibt‘s an drei Tagen beste Rock- und Popmusik auf die Ohren. 50 Bands, darunter viele lokale Vollblutrocker,  zeigen dann was sie können, bringen Saiten zum Glühen und lassen die Festung vibrieren.

Optischer Leckerbissen ist in diesem Jahr niemand geringerer als die bildhübsche Aura Dione – bekannt durch [Tsch-Tsch-Tsch-Tscheronimo] ;-) . Sie wird am Samstag (16.06.) die Hauptbühne rocken.

Zahlreiche Straßenkünstler werden ebenfalls wieder auf der Festivalmeile zum Schmunzeln und Staunen verführen.

Weitere Infos zu Westösterreichs größtem Pop- & Rockfestival findet ihr unter www.kufsteinunlimited.at

 

(c) MAK

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