Kufsteinerland

„Glück.Tage" im Kaisertal, die glücklich machen!

Unsere Wanderung ins Kaisertal

glueck_tage_kaisertal_3
Die zwei sympathischen Journalistinnen Marlene und Christin von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

300 Stufen ins Glück...

Samstag, 28. Mai 2016 - der „Glück.Tag“ begann überraschenderweise mit einem kräftigen Regenschauer der UNS, das sind die Journalistinnen Marlene und Christin und ich (Wanderführerin Maria), in keinster Weise von unserer Wanderung ins Kaisertal abhalten würde.

Gut gestärkt mit einem sehr vielfältigen Frühstück beim Hotel Auracher folgten wir unserem Ziel zur höchsten „Gipfelbibliothek“ beim Hans Berger Haus. Die beiden sportlichen Damen waren schon sehr beeindruckt, nach etlichen Stufen (von ca. 300), den Blick über die Dächer der Stadt Kufstein schweifen zu lassen. Wir freuten uns riesig, als bei der ersten Lichtung die Sonne durchblitzte und wir eine Lage an Kleidung ablegen konnten.

Dem Kaiser entgegen

So wanderten wir, leichten Schrittes, den immer größer und mächtiger werdenden Gipfeln des Wilden Kaisers entgegen. Wir unterhielten uns sehr angenehm über das Thema „Glück“, die Vorträge der Referenten „Precht“ im Passionsspielhaus Erl und „Veit“ im Kaiserturm auf der Festung Kufstein. Ich stellte fest, das Glück sowieso jeder in sich selber suchen und finden soll und auch häufig mit innerer Zufriedenheit einhergeht.

Mittlerweile gingen wir schon durch die Tunnels. Das Rauschen des Kaiserbaches war jetzt nicht mehr tief in der Schlucht zu hören, sondern direkt am Wegesrand schimmerte uns das glasklare Bergwasser im ausgespülten Bachbett entgegen. Die begonnenen Steinmännchen luden uns ein, bei innerer und äußerer Balance den geeigneten Stein zu finden und draufzusetzen.

glueck_tage_kaisertal_6
Beim „Steinmandl bauen“ am Kaiserbach

Am Hinterbärenbad zogen wir direkt vorbei, es tummelten sich dort schon sehr viele Wanderer, die aus verschieden Richtungen ankamen, verweilten und losgingen. Die letzte Viertelstunde befreiten wir unsere strapazierten Füße vom Schuhwerk und tasteten durch den feucht-warmen Waldboden, wo auch immer wieder kleine Steinchen in die Fußsohlen drückten. Wir befanden es als leichte Fußreflexzonenmassage.

glueck_tage_kaisertal_4
Die Schutzhütte „Hinterbärenbad“ im Blick talauswärts (davor der Holzhaufen für das Sonnwendfeuer)

Glücklich am Ziel angekommen

Endlich war das Hans-Berger-Haus direkt vor uns. Im Schatten der mächtigen Hainbuche vor der Hütte ließen wir uns nieder und genossen das Glücksgefühl der Erschöpfung und zugleich erfüllender Begeisterung. Wir lauschten der Ruhe und ein paar passende Zitate verschiedener Philosophen aus einem Büchlein rundeten die entspannte Stimmung ab. Wieder rein in die Schuhe, betraten wir die Hütte mit der höchsten Bergbibliothek. Hüttenwirtin Silvia Huber begrüßte uns herzlich und erzählte uns gleich, wie das mit den Büchern zustande kam. Die Journalistinnen waren sofort von der charismatischen Wirtin und ihrer Philosophie begeistert und die Fragen an sie sprudelten nur so raus.

Dass die fesche Wirtin aus Leidenschaft ein Frauenhilfsprojekt in Nepal unterstützt und auch selbst jeden Winter dahin reist um sich selber ein Bild dieser Bedürftigkeit zu machen, das war für uns alle sehr faszinierend. Auch ihre Gastfreundschaft war unübertrefflich, als sie uns ihre überaus hervorragenden Kaspressknödel und Hollersaft dazu spendierte.

Wirtin Silvia Huber_Hans Berger Haus_Kaisertal
Hans-Berger-Haus-Wirtin Silvia... bekannt für ihr heiteres Lachen und die köstliche erdige Küche

Nun mussten wir uns wieder auf den Weg „talauswärts“ machen, da die nächste Veranstaltung der „Glücktage“ mit Astrid Süßmuth wartete. Am Abend hatten wir noch das Vergnügen, den Worten des Baumexperten Erwin Thoma zu lauschen. Die „Glücktage“ im Kufsteinerland machten wirklich glücklick :-)

0 Kommentar(e)

Mehr Kommentare
Noch keine Kommentare zu diesem Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. *Pflichtfelder

Das könnte Sie auch interessieren