Kufsteinerland

In der Weihnachtsbäckerei

… gibt’s so manche Leckerei

Im Kufsteinerland wird traditionelles Handwerk noch großgeschrieben. Die besinnliche Weihnachtszeit ist dabei in den 6 familiengeführten Bäckereien der Region aber die wohl arbeitsintensivste Zeit. Ob „Kletzenbrotz“ - so nennt man getrocknete Birnen, die für diese besondere Art des traditionellen Früchtebrotes verwendet werden - Christstollen oder unzählige Sorten an Keksen, alles wird per Hand gefertigt.

Baeckerei_Horngacher_Brot_Gebaeck

Heute sind wir zu Besuch in der Bäckerei Horngacher. Bäcker Thomas wird uns zeigen, wie man die perfekten Linzer Kekse bäckt.

Zutaten:

  • Zucker
  • Butter
  • Mehl
  • Eier
  • Salz
  • geriebene Zitronenschale
  • Vanillezucker
  • Preiselbeermarmelade

Ein einfacher 1 2 3 Teig stellt unsere Grundmasse dar. Dabei werden 1 Teil Zucker, mit 2 Teilen Butter, 3 Teilen Mehl und Eiern, je nach Teigmenge, vermengt. Dazu kommt eine Prise Salz, geriebene Zitronenschale und etwas Vanillezucker.

Nach sorgfältigem Kneten wird die Masse aufgeteilt und gleichmäßig ausgerollt- ungefähr 3 Millimeter dick sollte der Teig sein.

Ist der Teig einmal gleichmäßig dick, sucht man sich einen Ausstecher nach Belieben aus. Von klassischen runden bis zu stern- oder tierförmigen Keksen – es sind keine Grenzen gesetzt. Aufpassen sollte man nur bei sehr filigranen Formen, da der Teig hier leichter anbrennen und brechen kann. Außerdem braucht man von jeder Form zwei Stück ausgestochenen Keksteig. Die zwei Teile werden später nämlich mit Preiselbeermarmelade aneinandergeklebt.

Sind die Kekse einmal ausgestochen, kommen sie in gleichmäßigen Abständen auf ein Blech mit Backpapier und wandern dann in den vorgeheizten Ofen. Zuhause werden die Kekse bei 180°C goldgelb gebacken. Das braucht nur ca. 10 Minuten – also Achtung und nicht übersehen, denn die Linzer Kekse werden dann schnell zu dunkel und sind nicht mehr so saftig, wie sie sein sollten.

Blech_Teig_Kekse_Ofen

Nach den paar Minuten Backzeit werden die Kekse aus dem Ofen genommen und einige Zeit abkühlen lassen.

Tipp: Wenn die Kekse einige Stunden ruhen, lassen sie sich später besser weiterbearbeiten. Sie sind dann beim zusammenkleben mit der Marmelade weniger brechgefährdet als direkt aus dem Ofen!

Die Preiselbeermarmelade vorher gut rühren, sie sollte keine großen Festbestandteile oder Klumpen haben. Am besten die Marmelade in einer Spritztülle vorbereiten, so ist man mit dem Auftragen schneller. Die Hälfte der Kekse wenden, sodass die Blech-Seite auf der Oberseite liegt. Auf dieser Seite wird die Marmelade aufgetragen und direkt die zweite Hälfte daraufgesetzt.

So sollten sie noch liegen bleiben, damit die Feuchtigkeit der Marmelade in die Kekse einziehen kann. Die beiden Hälften halten dann besser zusammen und die Kekse bleiben saftig.

Dass sie aber jetzt – ganz frisch – am besten schmecken, ist natürlich klar!

Kekse_Packung_Weihnachtsgebaeck

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